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Grand anglo-français blanc et noir

Grand anglo-français blanc et noir

Weitere Namen / Varietäten:

Grosser Anglo-Französischer Weiss-Schwarzer Laufhund

FCI-Klassifizierung

Gruppe 6, Laufhunde, Schweißhunde und verwandte Rassen
Sektion 1, Laufhunde
1.1, Große Laufhunde
FCI-Nummer 323

Grand anglo-français blanc et noir» zum Rassestandard

Kurzportrait

Anfang des 18. Jahrhunderts beschloss man die französischen Hundemeuten mit neuem englischen Blut zu beleben, um sie zu stärken und ausgeglichener zu machen. Zu diesem Zweck wurden Foxhounds aus England nach Frankreich gebracht. Sie waren auf die Jagd nach Füchsen spezialisiert, außerdem waren diese Hunde schlauer, lebhafter und widerstandsfähiger als die französischen Rassen. Fortan wurden Poitevins, Gascon Saintongeois und andere typisch französische Hunderassen mit diesen englischen Hunden gekreuzt. Die Hunde, die aus diesen Kreuzungen hervorgegangen waren, nannte man lange Zeit Bastarde. Im Jahr 1930 gab es immer noch keinen Rassestandard für diese berühmten Bastarde, die so gut für die Jagd auf Hirsche, Rehe und Wildschweine geeignet waren. Der Präsident des französischen Hetzjagdverband erstellte schließlich einen ersten Rassestandard und gab dieser Rasse den Namen Anglo-Französischer Laufhund. Es handelt sich um französische Hunde, deren Morphologie durch englisches Blut verbessert wurde. Sie haben die wichtigsten Charaktereigenschaften der ursprünglichen französischen Rassen beibehalten, und auf Grund dieser Kriterien muss man sie einordnen und beurteilen. Allerdings wurden drei eigenständige Standards für diese Laufhundrasse erstellt: Grand Anglo-Francais Tricolore, Grand Anglo-Francais Blanc et Nour, Grand Anglo-Francais Blanc et Orange. Die Ahnen des Grand Anglo-Francais Blanc et Noir Schlages sind der Bleu de Gascogne, der Gascon Saintogeois und der Foxhound. Vor allem durch seine Kopfform unterscheidet sich der schwarz-weiße Anglo-Franzose vom reinrassigen Gascon Saintongeois. Auch außerhalb der Jagdsaison muss man ihnen viel Auslauf gewähren, daher brauchen sie ein großen Gelände, auf dem sie sich austoben können. Dürfen sie mit auf die Jagd, dann sind sie natürlich aufgeregt und freuen sich sehr. Sie bellen alle wie wild und können es kaum erwarten, bis es endlich richtig losgeht. Am Abend sind die Hunde allerdings auch froh, wieder zu Hause zu sein und ihre wohlverdiente Ruhe genießen zu können.

 
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